Freude und Wehmut beim letzten Saisonspiel der mu18 in Blaustein
Als am Samstag, den 21.03.2026, in Blaustein die Sirene ertönte, war es mit einem Mal vorbei. Das letzte Spiel in dieser Saison, das letzte Spiel in dieser Konstellation nach 10 wunderschönen Jahren.
Im letzten Spiel zeigte die dezimierte Truppe eine solide Leistung und konnte gegen Blaustein mit 26:24 als Sieger vom Platz gehen. Jeder konnte mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, mussten wir doch auch auf Leistungsträger in diesem Spiel verzichten. Somit beendeten unsere Jungs, die als junger Jahrgang (2008/2009) in die Saison starteten, einen respektablen 2. Tabellenplatz, mit der Gewissheit, dass hier noch Luft nach oben gewesen wäre.
Gleichbedeutend mit dem letzten Saisonspiel, heißt es doch auch Abschied nehmen, da die Mannschaft zum Teil getrennte Wege geht, sei es, eine Herausforderung im Ausland zu suchen, neue Wege nach der Matura zu gehen oder auch eine schöpferische Pause einzulegen. Mit dieser Mannschaft haben wir so viel erlebt, von grandiosen Spielen, tollen Turnierteilnahmen, intensiven Saisonvorbereitungen bis hin zu (wenigen) rabenschwarzen Auftritten. Ein einzelner Artikel kann die Erlebnisse nicht annähernd erfassen. Aber es war nie nur eine Mannschaft, es war wie ein zuhause. Viele Tage haben wir gemeinsam verbracht, so viel erlebt und die Zeit miteinander genossen. Dass auch Alles einmal enden muss, erlebten wir somit an diesem Wochenende.
Nach Abpfiff wurde es trocken im Hals und die Augen feucht, denn sowas wie hier, wird es niemals mehr so geben. Diese gemeinsame Zeit wird uns für immer verbinden. Jedoch möchten wir, als Mannschaft. noch Danke sagen, an den Vorstand, der unsere ganzen Projekte und Ideen stets gestützt hat, unserer Elternvertreterin Steffi, die organisatorisch im Hintergrund vieles möglich gemacht hat, Adrienn, unsere Unterstützung auf der Bank mit dem silbernen Koffer und ganz wichtig die treuen Eltern-Fans, die unzählige Kilometer im Auto verbrachten, alle Vorhaben unterstützt haben und mit und ohne Kuhglocken zu den Motivatoren des Teams zählten (Prädikat: besonders wertvoll).
Von vielen Trainern, die mit diesem Team trainiert haben, wurde mir gesagt, dass ich jede Minute genießen sollte, da man als Trainer eine solche Mannschaft nur einmal in seinem Leben bekommt. Aus diesem Grund ist mir der Abschied ebenfalls extrem schwergefallen.
Danke für Euer persönliches Geschenk, die gemeinsame Zeit und Euren vorbildlichen, unermüdlichen Einsatz auf und neben der Platte. Ich habe in den letzten 10 Jahren viel von Euch lernen dürfen. Es war mir eine Ehre und besondere Freude, die persönliche und handballerische Entwicklung eines jeden einzelnen Spielers miterleben zu dürfen und wünsche Euch für die (handballerische) Zukunft nur das Beste. Wir werden uns sicher bei einigen Spielen wiedersehen.